Das neu gegründete Studio Lake On Fire von der Insel Réunion hat sein Debütprojekt Don’t Go Live angekündigt. Der First-Person-Horrortitel verlässt die ausgetretenen Pfade des Genres und rückt die moderne Streaming-Kultur in das Zentrum des Grauens.
Als Urbex-Streamer erkundest du verlassene Orte, um das Verlangen deiner Zuschauer nach verstörendem Content zu stillen – doch je mehr Aufmerksamkeit du generierst, desto aggressiver reagiert das Etwas, das in den Schatten lauert.
Interaktives Grauen in Echtzeit
Das Herzstück von Don’t Go Live ist die vollständige Integration des echten Twitch-Chats. Nachrichten, Emotes und Spam deiner Zuschauer lösen in Echtzeit Ereignisse im Spiel aus. Das bedeutet: Je mehr dein Publikum eskaliert, desto gefährlicher wird die Situation für dich vor dem Bildschirm.
Wer keinen Twitch-Account besitzt, kann alternativ auf einen simulierten Chat zurückgreifen, um die volle Erfahrung zu erleben. Die Dynamik zwischen Zuschauer-Engagement und steigender Gefahr sorgt für eine Eskalationsspirale, der man sich nur schwer entziehen kann.
Found-Footage-Ästhetik und paranormale Scans
Technisch setzt das Spiel auf eine reaktive Found-Footage-Kamera, die bei paranormalen Anomalien verzerrt und glitcht. Mit einem speziellen Scanner lassen sich Spuren aufdecken, die dem bloßen Auge verborgen bleiben.
Die verhaltensbasierte KI der Entität reagiert dabei nicht nur auf Licht und Sound, sondern explizit auf die Aktivität deines Streams. Ab dem 29. April können Mutige in einer kostenlosen Demo auf Steam bereits eine erste Location und den kompletten Gameplay-Loop testen.
Das Spiel Don’t Go Live ist erhältlich für PC über Steam.

