Wenn ihr auf Endzeit-Szenarien und das Tüfteln an eigenen Maschinen steht, solltet ihr euch den 5. März rot im Kalender markieren. Dann bringen Targem Games und Chudo-Yudo Games nämlich ihren neuen Titel Machine Mind auf Steam an den Start. Das Spiel ist ein ziemlich interessanter Mix aus Survival, Action und einer ordentlichen Portion Strategie.
Als Bewusstsein im Metallgehäuse
Die Story hinter Machine Mind ist herrlich düster: Nachdem ein Virus und ein darauffolgender Atomkrieg die Erde fast komplett plattgemacht haben, ist von der Menschheit kaum noch etwas übrig. Während sich ein paar Glückliche auf eine Raumstation im All gerettet haben, herrscht auf dem Planeten pures Chaos.
Ihr spielt allerdings keinen klassischen Überlebenden aus Fleisch und Blut. Nach einem Absturz steckt euer Bewusstsein in einem experimentellen Modul fest. Ihr seid also eine KI in einer Blechhülle und müsst zusehen, wie ihr in dieser feindseligen Einöde klarkommt.
Schrauben, Bauen und Überleben
Das Herzstück des Spiels ist das Basteln. Ihr zieht durch das Ödland, sammelt Schrott und alles, was nicht niet- und nagelfest ist, um daraus eure eigenen Fahrzeuge zu zimmern. Ob flinker Erkundungs-Rover oder schwer bewaffnete Kampfmaschine – ihr entscheidet, wie ihr den Raidern entgegentretet. Aber mit Fahren und Schießen ist es nicht getan: Ihr müsst Basen errichten, Ressourcen clever verwalten und versuchen, irgendwie wieder Kontakt zur Orbitalstation herzustellen.
Die Entwickler versprechen eine gefährliche Welt, in der hinter jeder Düne der nächste Hinterhalt lauern kann. Wer also gerne in Ruinen nach Upgrades sucht und seinen fahrbaren Untersatz bis ins kleinste Detail optimiert, dürfte hier voll auf seine Kosten kommen. Es geht am Ende nicht nur ums nackte Überleben, sondern auch darum, das Geheimnis hinter der großen Katastrophe zu lüften.
Das Spiel Machine Mind wird für Steam erhältlich sein.

