Wer die charmanten und oft herrlich unkonventionellen Spiele des niederländischen Kollektivs Sokpop kennt (man denke an Stacklands oder Grunn), sollte jetzt hellhörig werden. Tijmen Tio, ein Viertel des Erfolgsteams, hat sein neuestes Soloprojekt angekündigt: Grail.
Der Titel mischt klassisches Deckbuilding mit der Dynamik eines Autobattlers und verpackt das Ganze in einen handgezeichneten Fantasy-Look, der sofort zum Verweilen einlädt. Wer nicht bis zum Release warten möchte, kann ab heute direkt in die Demo eintauchen.
Dein Deck ist dein Champion
In Grail schickst du keine Spielfiguren in die Schlacht, sondern deine Karten übernehmen das Kämpfen für dich. Das Spielprinzip ist so simpel wie süchtig machend: Du reist durch dunkle, tiefe Wälder, sammelst hunderte verschiedene Karten und feilst an den perfekten Synergien. Sobald die Konfrontation beginnt, kannst du dich entspannt zurücklehnen und zusehen, wie deine Strategie aufgeht.
Die Besonderheiten von Grail im Überblick:
- Autobattler-Fusion: Ein schnelles, aber entspanntes Erlebnis, bei dem die Planung im Vordergrund steht.
- Taktische Tiefe: Hunderte Karten ermöglichen schier endlose Kombinationen und Synergien.
- PvP-Elemente: Am Ende eines jeden Tages stellst du deine Deckbuilding-Künste gegen die Decks anderer Spieler auf die Probe.
- Aufstieg: Arbeite dich vom einfachen Mietschwert zum Meister der automatisierten Schlachten hoch.
Charme trifft Herausforderung
Optisch bleibt Tijmen Tio dem gewohnt charmanten Stil treu. Die handgezeichnete Grafik verleiht dem düsteren Wald eine einladende Note. Trotz der entspannten „Sit back and watch“-Mechanik verspricht der Titel durch die Ranglisten-Kämpfe gegen andere Spieler eine ordentliche Portion Langzeitmotivation. Es gilt, das perfekte Gleichgewicht zwischen Risiko und Belohnung zu finden, während man dem mysteriösen Gral immer näher kommt.
Grail erscheint im Laufe des Jahres für PC über Steam.

