Hungergefahr statt Kämpfe: Hungry Horrors startet im Early Access

Hungry Horrors

Clumsy Bear Studio bringt mit Hungry Horrors ein ungewöhnliches Karten-Abenteuer an den Start. Der Titel setzt nicht auf Kämpfe oder Action, sondern auf ein zentrales Spielprinzip: Füttern statt Fliehen. Inspiriert von britischer und irischer Folklore stellt das Spiel bekannte Mythenwesen in den Mittelpunkt, die nur durch die richtigen Mahlzeiten aufgehalten werden können.

Kartenbasiertes Gameplay mit Fokus auf Entscheidungen

In Hungry Horrors gibt es keine Angriffe und keine Waffen. Jede Karte steht für ein Gericht, jede Runde für eine neue Entscheidung. Ziel ist es, die Horrors satt zu halten, bevor sie den Spieler erreichen. Fehler führen nicht zu verlorenen Lebenspunkten, sondern zum Scheitern des gesamten Durchlaufs. Dadurch entsteht ein taktisches Spieltempo, das Planung und Anpassung verlangt.

Mythen, Biome und Kreaturen aus der Folklore

Die Early-Access-Version bietet mehrere Regionen, die auf klassischen Landschaften aus britischen und irischen Sagen basieren. Dazu gehören Wälder, Moore, Höhlen und ländliche Gebiete. Ergänzt werden diese durch spezielle Orte wie eine Küche und einen Dungeon. In diesen Arealen warten Kreaturen wie der Dullahan, Jenny Greenteeth oder Queen Mab, die jeweils eigene Verhaltensweisen und Anforderungen mitbringen.

Kochen als Spielmechanik

Ein zentraler Bestandteil von Hungry Horrors ist das Kochen. Insgesamt stehen Dutzende Gerichte zur Verfügung, die auf echten traditionellen Rezepten aus Großbritannien und Irland basieren. Gewürze, Kochgeschirr, Tränke und Artefakte verändern die Effekte der Mahlzeiten und eröffnen neue taktische Möglichkeiten. Jede Kombination kann über Erfolg oder Scheitern entscheiden.

Fortschritt, Inhalte und Wiederspielwert

Der langfristige Fortschritt läuft über das sogenannte Buch von Taliesin. Dort werden neue Mechaniken freigeschaltet, Runs dauerhaft verbessert und zusätzliche Inhalte zugänglich gemacht. Hinzu kommen legendäre Figuren aus der Folklore, optionale Geheimnisse, freischaltbare Interaktionen und individuelle Todesanimationen für jede Kreatur. Auch musikalisch setzt das Spiel auf eine eigene Identität mit mehreren eigens komponierten Stücken.

Community-Feedback als Teil der Entwicklung

Nach einer erfolgreichen Demo-Phase wurde Hungry Horrors bereits intensiv weiterentwickelt. Während des Early Access sollen regelmäßig Updates erscheinen, die neue Gebiete, weitere Horrors, zusätzliche Gerichte und narrative Elemente ergänzen. Spielerfeedback spielt dabei eine zentrale Rolle.

Am Ende bleibt ein ungewöhnlicher Genre-Mix, der Kartenstrategie, Folklore und Ressourcenmanagement miteinander verbindet.


Das Spiel Hungry Horrors wird für Steam erhältlich sein und unterstützt Windows, macOS, Linux sowie Steam Deck.

Über Tobias Paxian

Ultima Online und Dark Age of Camelot Spieler alter Schule! Spielt sobald es die Zeit erlaubt vor allem Roguelike Titel und kleinere Indiespiele.

Zeige alle Beiträge von Tobias Paxian →